Das Talent zu malen war Helmut Konrad Frhr. von Keusgen in die Wiege gelegt worden, und schon früh hatte der gelernte Plakatmaler und Grafiker mit Malstudien begonnen, kopierte Ölgemälde "alter Meister" und suchte nach einem persönlichen Stil, "denn das ist", so erklärte er, "heutzutage das Schwierigste, wenn man sich in der Kunst-Szene einen Namen machen will. Es war ja inzwischen schon jeder Weg beschritten worden, außerdem sah ich die ganze Szene mit viel zu großer Skepsis; und genau das war der Grund, warum ich mich damals der Kunst nicht weiter zuwandte."

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Links: "Gilliat und der Krake" - eines von vielen von Keusgen kopierten Ölgemälden. "Doch zu der- artiger Auftragsmalerei hatte ich langfristig keine Lust", sagte er, "wenn ich schon male, dann sollte es auch ein echter Keusgen werden...." So suchte er nach seinem Stil "und einer gewissen Philo- sophie, die sich hinter allen meinen Bildern ver- bergen sollte, aber immer war das Ergebnis irgend- wie unbefriedigend..." Rechts: Eines von vielen Keusgen-Experimenten - eine Allegorie auf die Entwicklung unseres Lebens in Form einer Pflanze mit dem Titel "Life". Als Trilogie geplant, sollte es in erster Phase die Geburt darstellen, doch die Serie wurde von Keusgen als "zu unschön" eingestellt.

In Zeiten zunehmender Unkultur zog im Oktober 1985 plötzlich ein neuer Stern am inzwischen so trist gewordenen Kunst-Himmel auf... Dort, wo andere Künstler nach teilweise jahrzehntelangen Bemühungen erst hinkommen wollen, startete Helmut Konrad von Keusgen seine Karriere - im "Salon des Nations" in der Kunstmetropole Paris.

Es begann alles damit, daß er eines nachts, im Januar 1983, plötzlich aufwachte und den ungewöhnlichen Drang verspürte, sofort etwas zu zeichnen: "So etwas hatte es niemals zuvor in meinem Leben gegeben - es war fast unheimlich... Ich nahm einen Skizzen-Block und zeichnete mit Graphit einen Frauen-Akt in Gestalt einer Fledermaus. Noch während ich zeichnete, wußte ich, daß ich in diesem Augenblick meinen ganz persönlichen Stil gefunden hatte."

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In der Nacht vom 21. auf den 22. Januar 1983 "von der Muse geküßt", fertigte von Keusgen diese Zeichnung und fand damit seine persönliche skurril- futuristische Stilrichtung. Er betitelte sie beziehungsvoll "Le début" (Der Beginn). Aber mit dieser Zeichnung sollte es 11 Jahre später noch eine ganz besondere Bewandtnis auf sich haben...

In der Folge fertigte von Keusgen noch einige Zeichnungen an, "doch wie ich sie farblich umsetzen sollte", erklärte er, "wußte ich nicht, nur daß sich dafür keine der konventionellen Mal-Techniken und Farben anwenden ließen..." So stellte von Keusgen seine künstlerische Arbeit wieder ein.

Nur vier Monate später ergab es sich, daß einer der größten Kunden seines Werbeunternehmens von Keusgen damit beauftragte, die Funktionsweise eines riesengroßen katalytischen Abluftreinigungsgerätes den Betrachtern dadurch grafisch verständlich darzustellen, indem alle seine Teile völlig transparent gemalt werden sollten, um somit zu ermöglichen, durch alles hindurchsehen und deren Zusammenspiel erkennen zu können. Derartige Arbeiten müssen mittels Airbrush(=Feinpritz)-Technik ausgeführt werden. Die dafür verwendeten speziellen Spritzpistolen sind nicht größer als ein Füllfederhalter und ermöglichen einen nur ganz feinen, folglich äußerst transparenten Farbauftrag.

Von Keusgen kaufte das benötigte Equipment, und nach nur einer kurzen Anweisung durch eine Kunst- studentin machte er sich mutig und rein autodidaktisch an seine erste, gleichermaßen technisch wie grafisch aufwendige, großformatige Airbrush-Arbeit - die dann ein voller Erfolg wurde.

Links: Von Keusgen in seinem Airbrush-Atelier bei der Arbeit. Oben: Zwei von vielen verschiedenen Spritzpistolen-Typen.

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Schon während dieser, seiner ersten Airbrush-Arbeit erkannte von Keusgen das Potential, das in dem kleinen "Luftpinsel" steckt - und nur wenige Tage später hatte er damit bereits die ersten fünf künstlerischen und infolge der extrem zarten Farbgebung höchst erotisch anmutenden Gemälde gefertigt. Ohne dieses bewußt forciert zu haben, hatte er einen neuen, ganz eigenen Stil gefunden. Um die Bilder noch sinnlicher erscheinen zu lassen, betitelte er sie französisch. So benannte er die erste, höchst modern anmutende Gemälde-Serie beziehungsvoll Les femmes de l'avantgarde (sinngemäß richtungweisende Frauen)...

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"Le tapis rouge"

"Nuit fantastique"

"Le prélude"

"Femme de l'avant-garde"

(Der rote Teppich)

(Phantastische Nacht)

(Das Vorspiel)

(Richtungweisende Frau)

Anläßlich einer Motorsport-Veranstaltung im Frühjahr 1985 rein zufällig von einem belgischen Kunst-Agenten entdeckt, wurde von Keusgen die große Chance geboten, im Oktober des selben Jahres seine neuen, futuristischen Gemälde vor einem internationalen Publikum in Paris auszustellen - im Salon des Nations. Er nahm spontan an, betrachtete die ganze Angelegenheit jedoch lediglich als ein extravagantes Abenteuer und präsentierte seine ungewöhnlichen Airbrush-Bilder.

Links: Das Werbeplakat des "Centre International d'Art Contemporain" für die große Ausstellung im "Salon des Nations" in der Kunstmetropole Paris.

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Rechts: Von Keusgens persönliche Einladungskarte für den "Salon des Nations".

Trotz äußerst positiver Resonanzen auf seine Gemäldepräsentation im Salon des Nations und dem enorm verlockenden Angebot einer großen, weltweit arbeitenden Galerie, im Folgejahr in Mailand, Madrid, London, New York und nochmals in Paris ausstellen zu können, setzte er dennoch seinen so spektakulär begonnenen Weg als Künstler nicht fort - zum Unverständnis aller derer, die ihn und seine Bilder inzwischen kannten...

"Damals hatte ich ein noch im Aufbau befindliches Werbegeschäft und eine Motorsport-Agentur - und überhaupt keine Zeit für weitere Extravaganzen", erklärte von Keusgen, "und ich betrachte die ganze Kunst- Szene sowieso mit großer Skepsis; das war nicht meine Welt. Ich hatte Familie und außerdem ein Haus gekauft, mußte Geld verdienen. Wie ich jedoch mit meinen Bildern Geld verdienen könnte, war mir derzeit schleierhaft... Und da gab es noch etwas: Schon seit vielen Jahren betrieb ich nebenbei ernsthafte Recherchen betreffs der beiden für Europas Zukunft jeweils zu ihrer Zeit so wichtigen militärischen Ereignisse - Waterloo 1815 und die Landung der Alliierten in der Normandie 1944. Es war schon damals mein berufliches Ziel, eines Tages als Schriftsteller für Militärgeschichte tätig zu werden und somit gegen den Wahnsinn der Kriege im Allgemeinen zu mahnen. Aber um irgendwann diesen Weg einschlagen zu können, brauchte ich völlige wirtschaftliche und zeitliche Unabhängigkeit. Aber als Einsteiger in die Kunst hätte ein problembehaftetes Existenzialisten-Leben auf mich warten können, was in dieser Szene ja wahrhaftig keine Seltenheit ist..."

Für das Multitalent blieb die Malerei vorerst ein nur selten und ganz am Rande seiner sonstigen Arbeiten betriebenes Hobby. Das, was andere in seinen Werken als Kunst betrachteten, sah er lediglich als grafische Technik an, vertrat aber sein Maxime, daß Kunst von Können kommt - und wieder einmal stellte sein Schicksal die Weichen...

Da die Erfahrung bewiesen hatte, daß von Keusgens Gemälde beim Publikum sehr großen Anklang finden, veranstaltete der Werbefachmann 1992 und 1993 in seinen großen Geschäftsräumen einmal jährlich und jeweils für nur ein einziges Wochenende eigene Gemäldeausstellungen für seine Kunden, die lediglich als Promotion-Aktionen für sein Unternehmen geplant waren. Auch legte 1993 eine Kunst-Agentur eine Dreier- Serie Telefonkarten mit von Keusgens Motiven auf - was nicht unerheblich zu einer wachsenden Popularität beitrug. Der aus den Ausstellungen und der Telefonkarten-Serie resultierende Erfolg motivierte ihn Anfang 1994, einen zwar sehr gewagten, doch schon seit längerer Zeit geplanten Schritt zu vollziehen - den Ausstieg aus dem stressigen Werbe-Business und eine als nur zeitweise geplante ausschließlich künstlerische Tätigkeit. Noch im selben Jahr bot sich ihm die nächste Möglichkeit, seine Gemälde auszustellen; dieses Mal in einem Mercedes-Benz-Autohaus. Für sein nun professionelles Auftreten als Künstler wollte sich von Keusgen nun ganz klar von der üblichen Kunst-Szene abheben und in jedweder Weise ein eigenes Erscheinungsbild prägen - was ihm auch spontan gelang und zu einem höchst individuellen und untypischen Künstler-Image führte. Und wieder war's ein voller Erfolg! Von nun an funkelte über von Keusgens Weg als Künstler ein charakteristischer Stern, und von nun an deklarierte er seine weiteren Kunstausstellungen sehr treffend als Exposition des images pour le future (Ausstellung der Bilder für die Zukunft).

Von Keusgens Telefonkartenserie. Links: "L'obscurité" (Die Finsternis) Mitte: "Tête d'amour" (Kopf voller Liebe). Rechts: "La femme qui fume" (Rauchende Frau).

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Im Laufe der Zeit entfernte sich von Keusgen immer mehr von den Objekt-Darstellungen, die er frei aus dem Kopf zeichnete und hatte damit begonnen, mit Models zu arbeiten. Die Foto-Shootings und grafische Umsetzungen am Zeichentisch nahmen zu, und sein markanter Stil ging in eine neue Richtung; seine Bilder wurden "hintergründig" - in Farbe umgesetzte Philosophie...

Von Keusgens erstes Model war seine zweite Ehefrau Karin...

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1991 und 1992 hieß von Keusgens neues attraktives Model Angélique. Mit ihr entstanden Hunderte Fotos und viele Airbrush-Gemälde.

Da kein Künstler jahrelang immer nur dasselbe Model malen sollte, arbeitete von Keusgen ab 1993 mit mehreren weiteren Models, doch jeweils immer nur für kurze Zeit. Dazu erklärte er:

"Ich war nun auf der Suche nach einem ganz besonderen Frauentyp - einer, die auch bei Frauen besonders gut ankommt, denn wie sich zeigte, interessierten gerade diese sich zunehmend für meine Bilder..."

1995 und 1996 veranstaltete Helmut Konrad von Keusgen insgesamt 24 Ausstellungen - vornehmlich in Mercedes-Benz-Autohäusern, und jeweils nur für ein einziges Wochenende. Von Keusgen sagte dazu:

"Der nur kurze Zeitraum meiner Präsentationen machte sie noch spektakulärer und interessanter - auftreten und wieder verschwinden, um eine derartige Aktion schon bald an einem anderen Ort zu wiederholen..."

Anläßlich einer dieser exklusiven Samstagabend-Vernissagen in einem der vielen Mercedes-Benz- Autohäuser erschien im Oktober 1994 ein bärtiger Scheich mit dunkler Sonnenbrille und in seiner weißen saudiarabischen Tracht, mit zwei weißen, an Leinen geführten Kampfhunden und drei ebenfalls in lange weiße Gewänder gehüllte, verschleierte Damen. Der Saudi steuerte direkt auf von Keusgens allererste Zeichnung "Le début" zu. Seine drei Frauen blieben in respektablen Abstand stehen und schwiegen. Dann winkte der Scheich den Künstler zu sich und fragte laut vernehmlich:

"What's your price?"

Von Keusgen zeigte dem Saudi den Ausstellungs- und Verkaufsprospekt und erklärte freundlich:

"Bitte sehen Sie hier", und er deutete auf die Abbildung im Prospekt,

"dieses Bild ist unverkäuflich - es ist meine erste Arbeit..."

Der Scheich schüttelte den Kopf:

"What's your price?"

Nochmals erklärte von Keusgen, daß dieses Bild nicht verkäuflich sei, außerdem er es später einmal seinem Sohn vererben wollte - der nun neben seinem Vater stand und ihm zuflüsterte:

"Sag' hunderttausend Dollar..."

Die Szene erregte inzwischen in dem Autohaus eine gewisse Aufmerksamkeit...

Nun war es von Keusgen, der seinen Kopf schüttelte:

"No, I don't sale this object..."

Noch nachdrücklicher fragte der Scheich:

"What's your price?"

Dann fügte er noch lauter hinzu:

"You can take, what you want - I don't have a limit!"

"No", antwortete von Keusgen gelassen, "I don't sale it..."

Donnernd hallten die Worte des Scheichs in dem Autohaus:

"You can take, what you want! I don't have a limit!"

Gespannt blickten viele der geladenen Gäste zu von Keusgen. Der sagte lächelnd:

"Sorry, but this is my last word - no!"

Offensichtlich verärgert machte der Scheich auf der Stelle kehrt, und gefolgt von seinen Frauen verließ er das Autohaus. Doch am Sonntagmorgen war er wieder da, und nochmals wiederholte sich derselbe Dialog - und wieder blieb von Keusgen unerschütterlich...

Von Keusgens lediglich samstagsabends stattfindende Vernissagen, zu denen die Autohäuser ihre solvente Klientel einluden, entwickelten sich zunehmend zu regelrechten Show-Veranstaltungen, anläßlich derer der Künstler zum Entertainer wurde. Er präsentierte seine attraktiven Models, und sein Sohn heizte als Pianist mit Boogie-Woogie das Publikum an. Schnell hatten sich Presse und Fernsehen für die ungewöhnlichen Ausstellungen dieses Senkrechtstarters der Kunst-Szene interessiert und sorgten für eine gute Promotion.

Bis Anfang 1997 hatte von Keusgen bereits 152 meist großformatige Gemälde produziert. Die für die Bildmotive zwingend notwendige Abwechslung seiner Models zwang ihn nach inzwischen sieben hübschen jungen Frauen wieder einmal, nach einer "Neuen" zu suchen - und er fand sie:

"Élodie brachte alle positiven Eigenschaften mit, die ich mir für eine noch buntere Show nur wünschen konnte. Sie war ein sensitives Naturtalent mit hervorragenden darstellerischen Fähigkeiten..."

Nach ein paar Probe-Fotoaufnahmen in Brüssel schickte von Keusgen Élodie zu einer Model-Schulung auf den Laufsteg, danach ins professionelle Keusgen-Tonstudio in Haldern (Inhaber Klaus-Dieter Keusgen) zu einer CD-Aufnahme. Mit ihrem extra für sie komponierten Song La Mélodie d'Élodie konnte sie sich nun anläßlich der Kunstausstellungen als von Keusgens "Muse" dem Publikum auch musikalisch präsentieren...

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Rechts: "L'odyssée" - eine Alle- gorie auf von Keusgens Zukunft mit seinem neuen Model.

Ganz rechts: Portrait-Studie

In nur sechs Wochen entstanden mit dem neuen Model sieben Gemälde mit einer neuen Philosophie voller Lebensfreude - die Serie Élodie. Obwohl von Keusgens Gemälde zu Preisen in vier- und fünfstelliger Höhe verkauft wurden, war diese Serie schon in kurzer Zeit vergriffen.

Bereits ab 1994 hatten drei namhafte internationale Kunstvertreiber die Copyrights von einigen seiner Gemälde erworben und produzierten mehrere verschiedene Kunstdruck-Serien für den Weltmarkt. Von Keusgens Popularität stieg weiterhin sprunghaft - ebenso die Preise seiner Original-Gemälde. Zum Geheimnis seines Erfolgs sagte von Keusgen:

"Für mich kommt Kunst von Können - was man in der Kunst-Szene leider nicht immer beobachten kann..."

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Unten: Élodies CD mit dem Titel "La Mélodie d'Élodie"

Der Künstler und seine "Muse"...

Im für die Kunst-Szene ungewöhnlichen Exclusiv-Outfit: Helmut Konrad Freiherr von Keusgen und sein Model Élodie. Dazu von Keusgen: "Erfolg ist programmierbar - the show must go on!"

Gemälde der "Serie Élodie" - ein philosophisches, buntes Feuerwerk der Lebensfreude:

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"Élodie dans le terrain de la rêve"

"La symphonie du lac des cygnes"

"Venus 2000"

"La joie"

"La garde de la reine"

(Élodie im Land der Träume)

(Schwanensee- Symphonie)

(Die Freude)

(Die Leibwache der Königin)

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Exklusive Gemälde in exklusiven Häusern mit exklusiven Autos - eine optimale Kombination. Von Keusgen, der sich selbst managte, ging dahin, wo er eine solvente Klientel traf:

"Ich war weder daran interessiert, daß meine Bilder ewig lange in teuren Galerien herumhängen, dorthin Leute kommen, die zu jeder Vernissage erscheinen, meine Bilder zerreden und am Ende für mich nichts dabei herauskommt... Ich bin eben ein Geschäftsmann, der zufällig malen kann. Mir ist das Business ebenso wichtig wie die Kunst..."

1995 brachte Mercedes seinen "Vieräugigen" heraus und bewarb ihn mit dem Slogan, "Mercedes mit neuen Augen sehen". Von Keusgen setzte diese Philosophie sofort in Farbe um: Ein Auto, auf das die ganze Welt mit den Augen einer Hochkultur blickt...

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In der relativ kurzen Zeit seines künstlerischen Schaffens kreierte von Keusgen auch noch insgesamt 12 Etiketten für Wein-, Sekt- und sogar Champagner-Flaschen.

Heute ist Helmut Konrad von Keusgen mit seinen wunderbaren Arbeiten in der ganzen Welt bekannt, und die Resonanzen auf seine Gemälde sind höchst positiv. Das Nobel-Magazin SAVOIR VIVRE beschrieb von Keusgens Bilder prägnant:

"Philosophie und Erotik in Farbe umgesetzt."

Eine Zeitung kündigte eine seiner Ausstellungen mit der Headline an: "Künstler Keusgen - Könner kommt!" Die französische Zeitung La Renaissance schrieb über seine Werke:

"Dieser Künstler hat einen außergewöhnlichen Stil in der futuristischen und avantgardistischen Malerei gefunden!"

Die Zeitung La Manche Libre schrieb: "Helmut Keusgen - ein himmlischer Maler!"

Und die Ouest-France lobte: "Eine Hymne auf die Frauen, in Opposition zu Entartung und Gewalt!"

Treffender kann man von Keusgens Bilder nicht beschreiben! Außer der ungeheuren Ideenvielfalt seiner Motive ist es eine immer wieder neue reizvolle Philosophie, die sich hinter seinen farbenfrohen, surrealen Gemälden verbirgt. Allein die äußerst zarte Farbgebung wirkt ohnehin schon sehr erotisch und macht seine Arbeiten auf ganz besondere, geradezu geheimnisvolle Weise so herrlich reizvoll...

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"L'inspiration"

"La rose bleue"

"Le triomphe"

(Die Anregung)

(Die blaue Rose)

(Der Triumpf)

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"La souveraine"

"Utopia et le péché"

"Fruits de mer"

"La désir"

(Die Herrscherin)

(Utopia und der Sündenfall)

(Meeresfrüchte)

(Das Verlangen)

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"La première rencontre"

"La visite"

"La naissance de la joie"

"Le serment"

(Die erste Begegnung)

(Der Besuch)

(Die Geburt der Freude)

(Der Schwur)

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"Nuit égyptienne"

"L'orchidée"

"Cléopatra"

"Harmonie des coeurs"

(Ägyptische Nacht)

(Die Orchidee)

(Harmonie der Herzen)

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Im November 1995 widerfuhr Helmut Konrad Keusgen eine außergewöhnliche Ehrung: Für sein Engagement und seine Arbeiten verlieh ihm der Freiherrliche Ritterorden mit dem gesiegelten Documentum Nobilitas den Titel des Freiherrn, der in der Folge und nach Anwendung von der zuständigen Behörde offiziell in seinen Papieren unter der Rubrik Künstler- und Ordensnamen eingetragen wurde.

Rechts: Die Urkunde zur Verleihung des Freiherrentitels

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Presseberichte (auszugsweise)

5 Sterne (2)
5 Sterne (2)
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Und mit dieser Ansicht ist er wirklich nicht allein... Doch in Wahrheit sind es deutlich mehr Frauen als Männer, die von Keusgens Gemälde kaufen, "denn", so erklärt er, "Frauen identifizieren sich mit den Themen, den Darstellungen und der Philosophie meiner Bilder. Sie erkennen schnell, daß es sich dabei nicht um vordergründigen, schlüpfrigen Chauvinismus handelt, sondern vielmehr um die tatsächliche Verehrung ihres Geschlechts..."

"Von Keusgens Bilder machen süchtig. Besitzt man erstmal eines, will man immer mehr haben, denn sie entzücken, verführen und berauschen.."

Von Keusgen mit einem seiner Kollektionäre anläßlich einer Atelier-Ausstellung - Dieter Erhard:

Die Frage, warum von Keusgen bevorzugt erotische Bilder malt, beantwortete er gleichermaßen plausibel wie souverän:

"Seit meiner Jugend beschäftige ich mich mit Krieg und Militärgeschichte, und da muß es zwingend einen angenehmen Gegenpol geben, der mir ermöglicht, nicht dem Nihilismus zu verfallen, vielmehr immer wieder Abstand zu den Negativa zu bekommen, sonst geht man kaputt. Und da Erotik nun einmal die schönste Sache auf der Welt ist, male ich erotische Bilder. Weil ich damit so schnell so viel Erfolg hatte, glaube ich, daß sehr viele Menschen infolge ihres Alltagsstresses ebenso denken und fühlen wie ich..."

Bis Herbst 2002 hatte Helmut Konrad von Keusgen trotz seines komplexen Werbegeschäftes, Motorsport- Agentur und Künstlerkarriere "nebenbei" seit 33 Jahren zum Thema Waterloo 1815 und seit 29 Jahren zum Thema D-Day 1944 recherchiert und bereits insgesamt vier Bücher betreffs Waterloo 1815 und zwei Bücher betreffs D-Day 1944 geschrieben. Außerdem ein Fachbuch mit dem Titel Sponsoring am Beispiel Motorsport, ein philosophisches Kinderbuch ("Die Similis", dessen gesamten Erlös er einer Stiftung zur Förderung unterprivilegierter Kinder zukommen ließ) und zwei belletristische Bücher mit lyrischen Texten ("Subjektiv betrachtet" und "Ungewöhnliche Begegnungen"). Eine große deutsche Zeitung schrieb über von Keusgens Leistungen:

"Um alles das schaffen zu können, hat sich das unermüdliche, rastlos schaffende und ständig reisende Multitalent eine andere, rationellere Art des Umgangs mit der Zeit angeeignet..."

Am 30. November 2002 vollendete von Keusgen sein 170. Gemälde (seit 1983). Als er abends erfuhr, daß sein Vater, jener Mensch, von dem er sein Talent zu malen "geerbt" hatte, gerade eben verstorben war, beschloß er, an diesem Tag seine Künstlerkarriere zu beenden und noch einmal "auszusteigen". Von nun an widmete er sich ausschließlich seiner Berufung als Schriftsteller für Militärgeschichte - und als leidenschaftlicher Ankläger gegen den Krieg. Was bleibt, sind seine einzigartigen Bilder für die Zukunft...!

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Von Keusgens moderne Gemälde schmücken nicht nur Wohnungen mit neuzeitlichem Charakter, sondern fügen sich auch äußerst harmonisch in Häuser und Räume mit stilvollerem Ambiente  ein...

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